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Therapie und Selbstbehandlung des
Epstein-Barr-Virus (EBV)
und von anderen Virus- und
Bakterienerkrankungen

(Coxsackievirus, Cytomegalievirus/CMV, Adenoviren und Yersinien)


Von Henning Müller-Burzler

Aktualisierter Artikel vom 02.12.2018 (erste Fassung vom 26.11.2015)



Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Kurzfassung des ausführlichen Artikels "Therapie und Selbstbehandlung von chronischen Virus-, Bakterien- und Parasitenerkrankungen".
Bei Fragen zu dieser Kurzfassung lesen Sie bitte den ausführlichen Artikel. In diesem werden alle Fragen, die in den letzten Jahren bezüglich dieser Therapie gestellt wurden, beantwortet.


Seit dem Ende der 1990er Jahre nehmen chronische Virus- und Bakterienerkrankungen von Jahr zu Jahr zu. Besonders auffällig ist diesbezüglich die starke Verbreitung von Epstein-Barr-Viren, Coxsackieviren und Adenoviren (siehe auch den Artikel "Die chronische Epstein-Barr-Virusinfektion – eine Erkrankung mit vielen Gesichtern; Entstehung, Symptome und Heilung"). Aber auch bakterielle Erkrankungen nehmen immer mehr zu. Dazu gehören unter anderem chronische Infektionen mit Yersinien, Haemophilus-influenzae-Bakterien, Borrelien und Toxoplasmose-Einzellern.

Nach langjähriger Forschung auf dem Gebiet der Behandlung von chronischen Virus- und Bakterieninfektionen habe ich im Frühjahr 2005 eine sehr wirkungsvolle Heilmethode entdeckt, der ich den Namen "Siebener-Nährstoffkombination" gab. In den darauf folgenden Jahren wurde diese Methode kontinuierlich weiterentwickelt und in ihrer Wirkungsweise verbessert. Der Auslöser für diese Forschung war die Suche nach einer einfach anzuwendenden Therapie gegen Epstein-Barr-Viren.


Welche Krankheitserreger können mit der "Siebener-Nährstoffkombination" behandelt werden?

Zu den Viren gehören an erster Stelle Epstein-Barr-Viren (EBV), Coxsackieviren, Cytomegalieviren (CMV, Zytomegalie) und Adenoviren. Herpes-simplex-Viren gehören nicht dazu.

Zu den damit behandelbaren Bakterien gehören vor allem Yersinien und Haemophilus-influenzae-Bakterien. Für die Behandlung von Toxoplasmose und Borrelien muss diese Methode verstärkt und erweitert werden.

Darüber hinaus wird das Immunsystem bei Anwendung dieser sieben Nährstoffe auch gegen normale Infektionen der Atemwege und gegen Grippeviren gestärkt, weshalb man daran in der Regel seltener akut erkrankt.


Worum handelt es sich bei der "Siebener-Nährstoffkombination"?

Bei der "Siebener-Nährstoffkombination" handelt es sich um eine Kombination aus sieben Nährstoffen: natürliches Vitamin C, natürliches Vitamin E, natürliches Coenzym Q10, natürliches Beta-Carotin, Zink, Kupfer und Selen.
Wichtig ist, dass die Vitamine und das Coenzym Q10 natürlichen Ursprungs sind, denn mit synthetischen Vitaminen und synthetisch hergestelltem Coenzym Q10 funktioniert diese Methode nicht.


Wirkungsweise der "Siebener-Nährstoffkombination"

Werden diese sieben Nährstoffe gemeinsam (gleichzeitig!) in bestimmten Mengen eingenommen, entwickeln sie unter entsprechenden Voraussetzungen einen starken Synergieeffekt im Organismus, wodurch das Immunsystem in die Lage versetzt wird, eigenständig gegen die oben aufgeführten Viren und Bakterien vorgehen und diese vernichten zu können.
Die notwendigen Mengen für diesen Effekt sind gewichtsbezogen, das bedeutet, je höher das Körpergewicht ist, desto mehr muss von den sieben Nährstoffen eingenommen werden. Die sieben Nährstoffe können mit Einzelpräparaten oder in Form von fertigen Kombinationspräparaten eingenommen werden.

Weil die Wirkung der "Siebener-Nährstoffkombination" auch von der Stärke des eigenen Immunsystems abhängig ist und weil dieses in der heutigen Zeit durch viele Faktoren geschwächt werden kann, ist es wichtig, dass besonders stark schwächende Einflüsse möglichst gemieden oder zumindest deutlich reduziert werden. Denn die "Siebener-Nährstoffkombination" trägt zu zirka 30 bis 50 Prozent dazu bei, dass der Körper in die Lage versetzt wird, die oben aufgeführten Krankheitserreger zu überwinden. Die anderen 50 bis 70 Prozent müssen durch eine relativ gesunde Lebensweise mit nicht allzu kranker Darmflora erreicht werden. Ist dies nicht der Fall, werden die Krankheitserreger nicht vollständig überwunden, sondern mehr oder weniger stark reduziert. Letzteres bewirkt dann zwar eine mögliche Besserung der Symptome, aber noch keine Heilung.


Mindestvoraussetzungen für eine gute Wirkung dieser Heilmethode

1. Kein Eiweißmangel: Man sollte keinen stärkeren Eiweißmangel haben, weil die Abwehrkörper (weiße Blutkörperchen) vor allem aus Eiweiß aufgebaut sind und ein chronischer Eiweißmangel das Immunsystem schwächt. Bezüglich einer ausreichenden Eiweißversorgung mit der Nahrung lesen Sie bitte den Artikel "Vorsicht vor einem Eiweißmangel".

Ein Eiweißmangel kann aber auch bei einer schlechten Verdauungsleistung des Magens oder der Bauchspeicheldrüse entstehen, wenn zu wenig Magensäure oder eiweißverdauende Enzyme gebildet werden. In diesem Fall kann dann eine vorübergehende Substitution der fehlenden Magensäure oder der Verdauungsenzyme sinnvoll sein, bis die Verdauungsfunktionen wieder regeneriert worden sind.

2. Gesunde Darmflora: Weil das Immunsystem auch von einer gesunden Darmflora abhängig ist, sollte man sich möglichst gesund ernähren. Das bedeutet, dass man nicht nur darmfloraschädigende Lebensmittel meidet, sondern dass die Lebensmittel auch richtig zubereitet und in den Mahlzeiten harmonisch kombiniert werden. Zu den darmfloraschädigenden Nahrungsmitteln gehören vor allem raffinierter und auskristallisierter Zucker und andere industriell gewonnene Zuckerarten, wie isolierte Glucose, Fructose und Glucosesirup. Lesen Sie bezüglich einer gesunden, darmflorafreundlichen Ernährungsweise bitte den Artikel "Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung".

Die Darmflora kann aber auch durch eine Verdauungsschwäche des Magens oder der Bauchspeicheldrüse sowie durch eine verringerte Gallenbildung erkranken. Nicht richtig verdaute Lebensmittel führen zu einer verstärkten Fäulnis und Gärung der Nahrung im Darm, was neben den oben angesprochenen Ernährungsfehlern die zweite Hauptursache für chronische Darmflorastörungen und Darmpilzerkrankungen ist. Für eine erfolgreiche Therapie sollten die fehlenden Verdauungssaftbestandteile in solchen Fällen so lange in ausreichenden Mengen substituiert werden, bis die Funktionsschwächen wieder durch entsprechende Therapien regeneriert wurden (mehr dazu im Buch "Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung, Gesund und allergiefrei" und unter "Praxistätigkeit").

3. Wenig Alkohol: Von Bedeutung ist auch, dass man die Nährstoffkombination nicht im alkoholisierten Zustand einnimmt beziehungsweise mindestens sechs Stunden nach der Einnahme der sieben Nährstoffe möglichst keine alkoholischen Getränke zu sich nimmt.

4. Möglichst geringe Mobilfunkbelastung: Weil die stetig stärker werdende Belastung unserer Körper mit hochfrequenten, gepulsten Strahlen, insbesondere mit Mobilfunk (GSM-Netze, UMTS-Netz, LTE-Netze, TETRA-Funk, demnächst 5G-Netz, DECT-Telefone, WLAN, Bluetooth etc.), entscheidend dazu beiträgt, dass das Immunsystem geschwächt wird, sollte die Belastung mit Funkstrahlen zumindest im eigenen Zuhause so gering wie möglich sein. Dies erreicht man dadurch, dass dauerhaft sendende DECT-Telefone gegen herkömmliche Kabeltelefone oder schnurlose Funktelefone ausgetauscht werden, die nur dann senden, wenn ein Anruf kommt beziehungsweise wenn man telefoniert. Auf WLAN und Bluetooth sollte verzichtet und für den Internetzugang sollten entweder wieder normale Kabel oder PowerLAN (Internetzugang über Stromleitungen) verwendet werden. Auf eine häufige Nutzung von Handys oder Smartphones sollte möglichst verzichtet werden.


Langsame Steigerung der sieben Nährstoffe wegen indirekter Entgiftung

Bei einer vorhandenen Infektion mit dem EBV oder mit ähnlichen Krankheitserregern, wie Coxsackie- oder Adenoviren, kommt es infolge des Abbaus dieser Krankheitserreger grundsätzlich bei allen wirkungsvollen Therapien zu einer indirekten Entgiftung des Körpers. Findet sie nicht statt, kann man von einer sehr schwachen Wirkung oder einer Wirkungslosigkeit der Therapie ausgehen.
Diese indirekte Entgiftung entsteht dadurch, dass sich der Stoffwechsel der infizierten Zellen und Organe beim Abbau der Krankheitserreger allmählich regeneriert und in den Zellen liegengebliebene Stoffwechselendprodukte und giftige Substanzen vermehrt ausgeschieden werden. Weil die Leber in der Regel selbst infiziert ist und die mobilisierten Stoffwechselendprodukte und Gifte weniger gut ausscheiden kann als eine gesunde Leber, sollte der Abbau der Krankheitserreger sehr langsam geschehen (mehr dazu im Unterkapitel "7. Langsame Steigerung der sieben Nährstoffe wegen indirekter Entgiftung" des ausführlichen Artikels "Therapie und Selbstbehandlung von chronischen Virus-, Bakterien- und Parasitenerkrankungen").

Aus diesem Grund darf man nicht von Beginn an mit der für das Körpergewicht berechneten Normaldosis der "Siebener-Nährstoffkombination" arbeiten, sondern muss mit einer stark reduzierten Menge beginnen. In den meisten Fällen beginnt man mit einem Achtel der Normaldosis, die dann von Woche zu Woche oder im zwei- bis dreiwöchentlichen Abstand um ein Achtel erhöht wird. Stärker erkrankte Personen müssen hingegen häufig mit einer geringeren Menge, zum Beispiel mit einem Zwölftel oder Sechzehntel der Normaldosis, beginnen. In seltenen Fällen muss die Anfangsdosis noch weiter reduziert werden.

Völlig normal ist in der heutigen Zeit eine mehr oder weniger starke Verschlechterung des Allgemeinbefindens nach jeder Steigerung der sieben Nährstoffe, bis man die Normaldosis erreicht hat. Diese Anfangsverschlimmerung wird durch die indirekte Entgiftung ausgelöst und sollte nach ein paar Tagen bis spätestens zwei Wochen wieder abgeklungen sein. Erst dann sollte die nächste Steigerung der sieben Nährstoffe stattfinden. Dauert die Anfangsverschlimmerung länger als 10 bis 14 Tage, sollten die Steigerungsmengen verkleinert werden.

Die Anfangsverschlimmerung ist somit ein Beleg für die Wirksamkeit der "Siebener-Nährstoffkombination". Hat man keine Anfangsverschlimmerungen, sind entweder keine Krankheitserreger vorhanden, die mit dieser Methode abgebaut werden, was in der heutigen Zeit eher unüblich ist, oder die Steigerungsmenge ist zu gering oder die sieben Nährstoffe wirken nicht, weil man möglicherweise eine zu kranke Darmflora oder einen zu starken Eiweißmangel hat.

Grundsätzlich sollte die Steigerung der sieben Nährstoffe in den Mengen praktiziert werden, dass die Anfangsverschlimmerungen so gering sind, dass dadurch keine Beeinträchtigungen im Berufsleben und Straßenverkehr entstehen.
Sobald man die Normaldosis erreicht hat und keine weitere Steigerung der sieben Nährstoffe mehr stattfindet, hört die indirekte Entgiftung nach spätestens zwei bis vier Wochen auf.
Eine direkte Entgiftung findet durch die normale Anwendung der Siebener-Nährstoffkombination in den gewichtsbezogenen, optimal wirkenden Mindestmengen plus maximal 30 Prozent nicht statt.


Keine Verstärkung durch zusätzliche Nährstoffe, die in der "Siebener-Nährstoffkombination" enthalten sind

Die sieben Nährstoffe sollten durch keine größeren Mengen zusätzlicher Nahrungsergänzungsmittel in ihrer Wirkung verstärkt werden, zumal die Nährstoffe, die in der Nahrung enthalten sind, bereits eine geringe Verstärkung bewirken. Wenn man zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel mit natürlichen Vitaminen oder Mineralstoffen einnehmen möchte, die auch in der "Siebener-Nährstoffkombination" enthalten sind, sollte dies in einem Mindestabstand von zirka fünf Stunden erfolgen.


Berechnung der gewichtsbezogenen Nährstoffmengen für die Normaldosis

Die Normaldosis, die nach der allmählichen Steigerung eingenommen wird, sollte bei Erwachsenen 10 bis 30 Prozent mehr von den sieben Nährstoffen enthalten, die für eine gute Wirkung bei optimalen Bedingungen gerade ausreichen. Diese Mindestmengen gehen aus der nachstehenden Tabelle hervor.
Wenn Sie zu diesen gewichtsbezogenen Mindestmengen der einzelnen Nährstoffe 10 bis 30 Prozent dazurechnen, erhalten Sie die gewichtsbezogene Normaldosis (Mindestmengen + 10 bis 30 % = Normaldosis). Bei Kindern mit einem Körpergewicht bis 30 kg können maximal 50 Prozent dazugerechnet werden.
Diese leichte Erhöhung der Mindestmengen ist notwendig, damit die Wirkung der "Siebener-Nährstoffkombination" ein wenig verstärkt wird, weil die wenigsten Anwender optimale Bedingungen haben. Dazu gehören vor allem ein gesunder Darm mit einer gesunden Darmflora und eine möglichst geringe Mobilfunkbelastung.

Um mehr als 30 Prozent bei Erwachsenen und 50 Prozent bei Kindern sollten die Mengen von allen in der Tabelle angegebenen Nährstoffen hingegen nicht erhöht werden. Denn eine Erhöhung der Einnahmemengen von mehr als 50 Prozent kann bereits zu einer aktiven Entgiftung des Körpers führen, was zumindest anfangs kontraproduktiv ist.

Drei bis vier Nährstoffe dürfen hingegen problemlos um bis zu 100 Prozent über den gewichtsbezogenen Mindestmengen liegen. Eine aktive Entgiftung findet dadurch noch nicht statt.
Aus diesem Grund dürfen auch einzelne Substanzen in fertigen Kombinationspräparaten etwas höher dosiert sein. Dasselbe betrifft die Therapie mit einzelnen Präparaten, die man selber kombiniert und langsam steigert. Einzelne Nährstoffe können problemlos ein wenig höher dosiert werden.

Die physiologischen Mengen der sieben Nährstoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden, spielen bei dieser Betrachtung eine untergeordnete Rolle, weil sie von vornherein mit einberechnet wurden.

Merke: Wichtig ist, dass man am Ende der Steigerungsphase nicht zu wenig einnimmt und die Mindestmengen der sieben Nährstoffe für eine gute Wirkung nicht um mehr als 50 Prozent überschreitet.

Möchte man von einzelnen Substanzen zusätzlich mehr als die doppelten Mengen einnehmen, die aus der nachstehenden Tabelle hervorgehen, sollte dies nicht gemeinsam mit der "Siebener-Nährstoffkombination", sondern in einem Abstand von mindestens 5 Stunden geschehen.


Nährstofftabelle – Mindestmengen der sieben Nährstoffe bezogen auf das Körpergewicht

Körpergewicht

Vitamin C

Vitamin E

Coenzym
Q10

Beta-Carotin

Zink

Kupfer

Selen

3,5 bis 5 kg

4 mg

1,5 mg

0,2 mg

0,4 mg

0,7 mg

0,12 mg

3,0 µg

5 bis 7,5 kg

6 mg

2,25 mg

0,3 mg

0,6 mg

1,1 mg

0,18 mg

4,5 µg

7,5 bis 10 kg

8 mg

3 mg

0,4 mg

0,8 mg

1,4 mg

0,24 mg

6,0 µg

10 bis 15 kg

12 mg

4,5 mg

0,6 mg

1,2 mg

2,1 mg

0,36 mg

9,0 µg

15 bis 20 kg

16 mg

6 mg

0,8 mg

1,6 mg

2,8 mg

0,48 mg

12,0 µg

20 bis 30 kg

24 mg

9 mg

1,2 mg

2,4 mg

4,2 mg

0,72 mg

18,0 µg

30 bis 40 kg

32 mg

12 mg

1,6 mg

3,2 mg

5,6 mg

0,96 mg

24,0 µg

40 bis 50 kg

40 mg

15 mg

2 mg

4 mg

7,0 mg

1,20 mg

30,0 µg

50 bis 60 kg

48 mg

18 mg

2,4 mg

4,8 mg

8,4 mg

1,44 mg

36,0 µg

60 bis 80 kg

64 mg

24 mg

3,2 mg

6,4 mg

11,2 mg

1,92 mg

48,0 µg

80 bis 100 kg

80 mg

30 mg

4 mg

8,0 mg

14,0 mg

2,40 mg

60,0 µg

100 bis 120 kg

96 mg

36 mg

4,8 mg

9,6 mg

16,8 mg

2,88 mg

72,0 µg

Die in der Tabelle angegebenen Mindestmengen der einzelnen Nährstoffe dieser Kombination beziehen sich nur auf die halbfett hervorgehobenen Gewichtszahlen.
Der Kilogrammbereich (z. B. 3,5 bis 5 kg) gibt an, für welches Körpergewicht die in der Tabelle angegebenen Mindestmengen der Nährstoffe ebenfalls einsetzbar sind. Die untere Gewichtsgrenze ist dabei so berechnet, dass die Mehrzufuhr der einzelnen Nährstoffe nicht über 30 Prozent beziehungsweise über 50 Prozent bei Kindern mit einem Körpergewicht bis 30 kg liegt, wodurch in der Regel noch keine zusätzliche Entgiftung des Körpers bewirkt wird.

Beispielberechnung der Normaldosis für eine Person mit einem Körpergewicht von 50 kg ohne Verwendung der Tabelle:

Mindestmengen der sieben Nährstoffe pro kg Körpergewicht:
natürliches Vitamin C: 0,8 mg
natürliches Vitamin E: 0,3 mg
natürliches Coenzym Q10: 0,04 mg
natürliches Beta-Carotin: 0,08 mg
Zink: 0,14 mg
Kupfer: 0,024 mg
Selen: 0,6 µg

Für eine 50 kg schwere Person ergeben sich somit folgende Mindestmengen der sieben Nährstoffe, die auch aus der Tabelle hervorgehen:
natürliches Vitamin C: 0,8 mg x 50 = 40 mg
natürliches Vitamin E: 0,3 mg x 50 = 15 mg
natürliches Coenzym Q10: 0,04 mg x 50 = 2 mg
natürliches Beta-Carotin: 0,08 mg x 50 = 4 mg
Zink: 0,14 mg x 50 = 7 mg
Kupfer: 0,024 mg x 50 = 1,2 mg
Selen: 0,6 µg x 50 = 30 µg

Für die Normaldosis der sieben Nährstoffe, die um zirka 20 Prozent über den Mindestmengen liegt, ergeben sich dann folgende Werte:
natürliches Vitamin C: 50 mg
natürliches Vitamin E: 18 mg
natürliches Coenzym Q10: 2,4 mg
natürliches Beta-Carotin: 4,8 mg
Zink: 8,4 mg
Kupfer: 1,44 mg
Selen: 36 µg

Diese Werte entsprechen den Tabellenangaben für die Mindestmengen der sieben Nährstoffe für eine 60 kg schwere Person (50 kg + 20 Prozent = 60 kg).
Einzelne Nährstoffe können bei Einnahme eines Kombinationspräparates oder von verschiedenen Einzelpräparaten dann, wie gesagt, ein wenig mehr zugeführt werden und damit über der Normaldosis liegen.

Beispielberechnungen für die Normaldosis mit Verwendung der Tabelle:

Einer 65 kg schweren Person empfehle ich für die Normaldosis die Nährstoffmengen zu verwenden, die in der Tabelle für Personen mit einem Körpergewicht von 60 bis 80 kg angegeben sind. In diesem Fall liegt die Normaldosis 18,75 Prozent über den Mindestmengen.

Einer Person mit einem Gewicht von 80 kg empfehle ich dementsprechend für die Normaldosis die Nährstoffmengen, die in der Tabelle für Personen von 80 bis 100 kg Körpergewicht angegeben sind. Die Normaldosis liegt dann genau 25 Prozent über den Mindestmengen.

Bezugsquellen für Einzel- und Kombinationspräparate werden am Ende des Artikels aufgeführt.


Allgemeine Einnahmeempfehlungen für die "Siebener-Nährstoffkombination"

  • Einnahme einmal täglich: Die sieben Nährstoffe werden einmal täglich gemeinsam nach einer ausreichend großen Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit eingenommen, am besten nach dem Mittag- oder Abendessen. Kleine Mengen einzelner Präparate oder eines Kombinationspräparates können auch in etwas Wasser eingerührt werden, das nach dem Essen getrunken wird.

  • Nicht auf leeren Magen einnehmen: Diese Nährstoffkombination sollte nicht auf leeren Magen eingenommen werden, weil man sonst mit vorübergehender Übelkeit reagieren kann.

  • Bei geringer Mobilfunkbelastung abends einnehmen: Hat man im eigenen Zuhause eine geringe Mobilfunkbelastung, ist es sinnvoll, die sieben Nährstoffe nach dem Abendessen einzunehmen. Dadurch ist die Wirkung besser als tagsüber, wenn man außer Haus einer höheren Funkbelastung ausgesetzt ist.

  • Langsame Steigerung bis zur Normaldosis: Wegen der indirekten Entgiftung infolge des Abbaus der Krankheitserreger und der dadurch enstehenden Verbesserung des Zellstoffwechsels sollten die Nährstoffmengen langsam auf die Normaldosis gesteigert werden. Die Anfangsdosis kann bei einem Achtel, einem Zwölftel und bei stärker erkrankten Personen auch bei nur einem Sechzehntel, Zwanzigstel, Vierundzwanzigstel oder Zweiunddreißigstel der Normaldosis liegen.
    Die Steigerungen erfolgen durch eine zusätzliche Ergänzung der Anfangsdosis. Wer mit einem Achtel begonnen hat, steigert als nächstes auf 2/8 (= 1/4), dann auf 3/8, dann auf 4/8 (= 1/2) der Normaldosis usw. Selbstverständlich können die Steigerungen auch mit geringeren Mengen fortgesetzt werden.

  • Abstände der Steigerungen sollten nicht zu gering sein: Die Abstände der Steigerungen sollten nicht kleiner als 7 Tage sein. Viele Anwender können die Dosis wegen der Anfangsentgiftung nur alle 14 bis 21 Tage steigern. Aus diesem Grund wird man frühestens nach zwei Monaten die Normaldosis erreicht haben. Die meisten Anwender benötigen dafür drei bis vier Monate oder länger. Bei stärker erkrankten Personen kann sich dieser Prozess aber auch bis zu einem Jahr hinziehen.

  • Kapseln können geöffnet und der Inhalt geteilt werden: Möchte man für diese Therapie ein Kombinationspräparat verwenden, kann die Kapsel geöffnet und der Kapselinhalt in die entsprechend kleineren Mengen aufgeteilt werden. Wer mit nur sehr geringen Mengen der Normaldosis beginnen muss, sollte dafür anfangs ein möglichst niedrig dosiertes Kombinationspräparat verwenden. Mit kleinen Teilen einer solchen Kapsel lässt sich die Normaldosis dann relativ leicht auf ein Sechzehntel bis Zweiunddreißigstel reduzieren.
    Zur möglichen Streckung des Kapselinhalts kann unter anderem Milchzucker verwendet werden.
    Wenn die tägliche Dosis der "Siebener-Nährstoffkombination" allmählich zugenommen hat, kann man im weiteren Verlauf auf höher dosierte Kombinationspräparate übergehen.

  • Bei akuten Infektionen während der Steigerungsphase auf Vordosis zurückgehen: Bekommt man während der Steigerungsphase eine akute Erkrankung (Grippe, Bronchitis etc.), ist es sinnvoll, auf die Vordosis zurückzugehen und die "Siebener-Nährstoffkombination" erst nach Ausheilung der akuten Infektion wieder zu steigern. Dadurch verringert man die Leberbelastung, wodurch das Immunsystem entlastet und indirekt gestärkt wird.

  • Keine Therapieunterbrechung: Eine Therapiepause macht grundsätzlich keinen Sinn, weil sich die Krankheitserreger innerhalb weniger Tage wieder vermehrt haben und die Anwendung nach einer ein- bis mehrwöchigen Pause wieder von vorne begonnen werden muss.


Therapieziel

Das Ziel dieser Therapie ist das Erreichen der Normaldosis. Hat man die Normaldosis erreicht und wird diese dann einmal täglich eingenommen, sind alle oben aufgeführten Krankheitserreger bei guter Wirkung der sieben Nährstoffe nach ungefähr einem Monat vom eigenen Immunsystem eliminiert worden. Sind sie nicht hundertprozentig verschwunden, werden sie auf jeden Fall verringert sein, wodurch sie weniger negativ im Körper wirken können. Entsprechende Anfangsverschlimmerungen nach den Steigerungen sind ein Beleg für die Wirksamkeit dieser Therapie.

Eine Verbesserung des Gesundheitszustands und Allgemeinbefindens sind eine Bestätigung für den Erfolg oder Teilerfolg dieser Therapie. Objektiv lässt sich der Therapieerfolg entweder durch labordiagnostische Direktnachweise der Krankheitserreger oder durch spezielle komplementärmedizinische Untersuchungen nachweisen. Labordiagnostische Antikörperbestimmungen, die für viele Viren und Bakterien gemacht werden können, sind nicht immer hundertprozentig aussagekräftig. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man vor einer erfolgreichen Therapie bereits relativ niedrige IgG-Antikörperwerte hatte und wenn diese nach der Therapie nur geringfügig abgenommen haben.


Infektionsprophylaxe

Weil in der heutigen Zeit immer mehr Menschen und Tiere chronische Virus- und Bakterieninfektionen haben, ist die Gefahr einer erneuten Ansteckung nach einer erfolgreichen Therapie jederzeit gegeben.
Die meisten Viren und Bakterien werden über den Speichel und über Nasensekrete weitergegeben. Eine Ansteckung kann daher nicht nur per Tröpfcheninfektionen beim Niesen oder durch enge Kontakte zu anderen Menschen oder Tieren erfolgen, sondern auch durch Händeschütteln und Berührung von Türklinken und anderen häufig angefassten Gegenständen. Die meisten Viren und Bakterien können viele Stunden, je nach Feuchtigkeit und Temperatur auch mehrere Tage außerhalb des Körpers überleben.
Aus diesem Grund ist es wichtig, ein starkes Immunsystem zu haben, das in der Lage ist, aufgenommene Krankheitserreger sofort zu überwinden. Weil alle Krankheitserreger unterschiedlich virulent sind, ist es empfehlenswert, sich gegen einige besonders stark schützen. Zu diesen gehören unter anderem das Epstein-Barr-Virus und die oben aufgeführten Viren. Möglich ist dies nicht nur mit besonders gesunden Ernährungsweisen, sondern auch mit der täglichen Einnahme der Normaldosis der "Siebener-Nährstoffkombination".

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass bei dauerhafter Einnahme der "Siebener-Nährstoffkombination" bisher kein Gewöhnungseffekt und damit kein Nachlassen der Wirksamkeit beobachtet werden konnte – auch nicht nach jahrelanger Einnahme.


Weitere Fragen und wichtige Themen

Möchten Sie die Leber in der Entgiftung zusätzlich unterstützen, lesen Sie bitte das Unterkapitel "Anwendungsempfehlungen für die zusätzliche Lebertherapie mit B-Vitaminen, Zink, Vitamin C und Coenzym Q10" im ausführlichen Artikel "Therapie und Selbstbehandlung von chronischen Virus-, Bakterien- und Parasitenerkrankungen". Diese Anwendung wird auch im Buch "Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung" ausführlich beschrieben.

Falls Sie schwanger sind oder stillen oder zur älteren Generation gehören, gebrechlich oder schwerer erkrankt sind, lesen Sie im selben Artikel bitte die Antwort auf Frage 4 unter "Fragen und Antworten".

Möchten Sie für diese Therapie Einzelpräparate verwenden, lesen Sie dort bitte die Antwort auf Frage 2. Die einzelnen Präparate kann man in vielen Onlineshops bekommen und teilweise auch in Apotheken bestellen.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema, werden diese sicherlich im ausführlichen Artikel "Therapie und Selbstbehandlung von chronischen Virus-, Bakterien- und Parasitenerkrankungen" beantworten. Er enthält meine Antworten auf alle Fragen, die mir seit 2005 in der Praxis oder per E-Mail zu dieser Therapie gestellt wurden.
Falls Sie dazu dennoch eine Frage haben, die nicht im ausführlichen Artikel beantwortet wird, können Sie mir eine E-Mail schreiben.


Therapeuten, welche die "Siebener-Nährstoffkombination" in ihrer Praxis anwenden

Bekannt sind mir bisher:

  • Henning Müller-Burzler (Heilpraktiker), Hangstraße 24, 82386 Oberhausen, Tel.: 08802-9147420
  • Jutta Burzler (Heilpraktikerin), Kornblumenweg 3, 83677 Reichersbeuern, Tel.: 08041-740843
  • Dr. med. Stanley Frank, Dekan-Mayer-Straße 5, 86199 Augsburg, Tel.: 0821-9089359
  • Praxisgemeinschaft Hans-Josef Schröders und Barbara Mock (beide Heilpraktiker), Kreuzstraße 26 c, 83093 Bad Endorf, Tel.: 08053-7997771

Sind Sie Arzt oder Heilpraktiker und wenden diese Methode ebenfalls in Ihrer Praxis an und möchten in diese Liste aufgenommen werden, wenden Sie sich bitte an mich.


Bezugsquellen für Einzel- und Kombinationspräparate

Fertige Kombinationspräparate, die der Zusammensetzung der "Siebener-Nährstoffkombination" weitgehend entsprechen, können von folgenden Firmen bezogen werden:

Präparate, welche die sieben Nährstoffe einzeln enthalten, sind unter anderem von folgenden Firmen beziehbar:

* Diese Seiten können auch Informationen, Präparate und Verkaufsangebote enthalten, die nicht meinen Erfahrungen und Empfehlungen entsprechen.